Tipps zum produktiven Lernen

Wenn das Zuhause zum Vorlesungssaal wird.

Unterricht und Vorlesungen finden von zuhause aus statt. Wie ihr dabei motiviert bleibt und was die Vor- und Nachteile sind:

Vorteile:

  • Zeitersparnis: Morgens länger schlafen und nach Schul-/Unischluss schneller zuhause sein. Außerdem spart man sich den Berufsverkehr mit Auto und Bus.
  • Umwelt: Gut für Natur, da weniger Autos auf den Straßen sind. Weniger Autos = weniger Schadstoffe.
  • Günstiger: Weniger Ausgaben für Sprit oder Tickets für den ÖPNV.

Nachteile:

  • Weniger Kontakt zu anderen Menschen: In der Pause oder zwischendurch mal kurz mit den Kommilitonen*innen und Klassenkameraden*innen unterhalten, ist nicht möglich.
  • Schlechtes Internet: Leider haben viele Haushalte in Deutschland unzureichendes Internet. Das Erarbeiten von Inhalten oder Zoom-Meetings werden schnell zur Qual. Schwierig dann dem Unterricht oder der Vorlesung zu folgen.
  • Ablenkung: Zuhause ist die Versuchung groß. Die Versuchung was anderes zu tun, als dem Dozenten zu lauschen. Ob es der Partner, die Geschwister oder die Mitbewohner sind, die ins Zimmer platzen, der Netflix-Account, der sich quasi selbstständig öffnet oder die Wohnung die dringend mal wieder umgeräumt werden sollte. Vieles ist auf einmal wichtiger als das Zoom-Meeting auf dem PC.

Wie man zuhause motiviert bleibt:

  • Erstelle dir einen Zeitplan: Wann erledige ich welche Aufgabe? Wann plane ich eine Pause ein?
  • Pausen einlegen! Am besten alle zwei Stunden eine kleine Pause einlegen und den Kopf freimachen. Nach zwei Stunden sinkt unsere Aufnahmefähigkeit. Am besten eine Kreativpause einführen und sich Zeit für sich selbst nehmen, meditieren, ein Kapitel lesen oder puzzeln.
  • Handy aus! Die größte Ablenkung von allen. Das Handy am besten soweit wie möglich weglegen, den Flugmodus einschalten und nur in den Pausen, oder wenn eine Aufgabe erledigt ist, einschalten. Nach einer Ablenkung braucht man nämlich bis zu einer halben Stunde, bis man sich wieder konzentrieren kann. Auch wenn die Zoom-Vorlesung langweilig ist, Handy dabei am besten trotzdem aus machen!
  • Kopfhörer nutzen und die Außengeräusche reduzieren. So kann man nicht durch das Gerede der Eltern, Mitbewohner oder durch lästige Baugeräusche gestört werden.
  • Kurze Sporteinheit oder einen Spaziergang an der frischen Luft einlegen. Tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut und macht den Kopf frei für weitere Gedanken.
  • Jeden Tag zur selben Zeit aufstehen. Auch wenn die Vorlesung erst um 11 Uhr beginnt. Schaffe dir eine Routine. Gehe zur gleichen Zeit schlafen und stehe zur gleichen Zeit, am besten früh morgens auf, dann hast du mehr vom Tag.
  • To-Do-Listen: Ordne deine Aufgaben nach Dringlichkeit. Schreibe sie am besten einen Tag zuvor, damit du nicht planlos in den Tag startest und direkt weißt, was dich erwartet.
  • Arbeitsplatz: Schaffe dir einen schönen Arbeitsplatz. Das motiviert direkt! Stelle am besten eine Pflanze auf dem Schreibtisch, dass macht den Arbeitsplatz noch schöner und spendet zusätzlichen Sauerstoff.
  • Trotz Corona halbwegs schick blieben: Nur, weil euch keiner sieht, heißt das nicht, dass man im Schlafanzug arbeiten sollte. Man muss nicht perfekt gestylt sein, aber wenigstens den Schlafanzug und die „Gammelklamotten“ weglassen. Das motiviert einen unterbewusst und wenn dann doch ein spontanes Skype-Gespräch ansteht, muss man sich nicht noch panisch erstmal schick machen.

Von Nina Barth

Nina Barth ist in den Endzügen ihres Journalismusstudiums an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Sie ist seit Beginn der Gründung von Corona-News-Deutschland mit dabei und arbeitet als Redakteurin und Social-Media-Managerin. Neben ihrer Tätigkeit im Bereich Journalismus, ist sie auch als Schriftstellerin und Autorin unterwegs.

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