10 Tipps: Zuhause wie im Urlaub

Artikelreihe: Fernweh

Navagio Bay, Zakynthos, Griechenland

Eine Frage, die wir uns dieses Jahr stellen: „Kann ich im Sommer verreisen?“ Mit diesen Tipps wird der Sommer Zuhause zum Urlaub!

Die ersten Sonnentage sind vorbei, die Haut ist schon leicht gebräunt, der ein oder andere Cocktail bereits getrunken und der Duft von Grillgemüse liegt in der Luft. So fühlt es sich an,wenn bald Sommer ist. Wir wollen eine Strandbar, Meer, exotisches Essen und ganz viel Schlaf in der Sonne. Nur wie ist das möglich, wenn es dieses Jahr schwieriger ist zu verreisen und das Ansteckungsrisiko überall höher ist als in unseren eigenen vier Wänden? Urlaub Zuhause heißt die Lösung. Mit diesen Tipps lässt sich das Sommerfeeling zu uns bringen.

1. Garten/Balkon herrichten:

Um uns entspannen zu können, sollten wir uns in unserer Umgebung wohlfühlen. Neue Blumen oder Kräuter sähen/pflanzen, Lichterketten aufhängen, einen Sonnenschirm oder ein Sonnensegel aufstellen, einen Grill oder neue Töpfe und Gartenmöbel kaufen. Mit gemütlichen Kissen können wir viel einfacher auspannen. Wer nicht weiß wie er anfangen soll, kann bei Punkt 8 weiterlesen.

Bild: Nina Barth

2. Eigene Cocktailbar:

Was ist ein perfekter Sommerabend ohne Cocktail? Eine eigene Cocktailbar zu bauen ist ganz einfach. Wir brauchen nur einen Tisch und Getränke (Alkoholische und Nicht-Alkoholische). Sommerliche Cocktailrezepte gibt es viele: Von A bis Z, Von Malibu-Strawberry bis Caipirinha. Viele Rezepte findet ihr hier. Um unsere Cocktails etwas aufzupeppen können wir aufgeschnittene Früchte, Eiswürfel, Schirmchen und Strohhalme verwenden.

3. Musik:

Jetzt haben wir schon die gemütliche Umgebung und einen Cocktail in der Hand. Um nun richtig entspannen zu können brauchen wir gute Musik. Denn die richtigen Songs machen noch mehr Sommerlaune. Eine Playlist zusammenstellen ist bei YouTube, Spotify und Co. ganz leicht.

4. Internationales Essen kochen:

Das Gefühl von Urlaub bekommen wir vor allem beim Essen. Mithilfe von landestypischem Essen können wir zwar keine physische Reise machen, allerdings eine Geschmacksreise. Egal ob Italienisch, Spanisch, Französisch, Indisch oder Thailändisch, alles ist möglich. Wir müssen uns vor dem Kochen lediglich fragen, wohin wir heute reisen möchten. Wer noch mehr Abwechslung möchte kann sich einfach ein willkürliches Land aussuchen. Suriname, Simbabwe oder Bhutan zum Beispiel. Jedes Land hat seine speziellen Gerichte, die darauf warten ausprobiert zu werden.

5. Kein Jogginghosen-Look:

Kleidung beeinflusst unsere Gefühle. Fühlen wir uns schlecht und krank, werden wir uns wohl kaum in enge Jeans und Bluse zwängen. Wer kennt es nicht: Wir kommen von der Schule, Uni, Arbeit nach Hause und ziehen erstmal Jogginghose und Pullover an, das sogenannte „Gammel-Outfit“. Seit Beginn der Pandemie ist dieses „Gammel-Outfit“ unser täglicher Begleiter. Egal, ob zum schnellen Einkauf oder zum Online-Unterricht. Es fällt uns schwer etwas „Richtiges“ anzuziehen. Doch wir werden merken, dass wir dann motivierter sind und uns besser fühlen. Also raus aus der Jogginghose!

6. Bücher über Urlaub lesen:

Von Meer, Strand und Sonne zu träumen ist manchmal garnicht so einfach. Leichter fällt es allerdings mit einem guten Buch. Ein Buch übers Reisen und Fliegen, über Sonne und Wasser, über Abenteuer mit neuen, inspirierenden Charakteren, lässt uns noch tiefer in unsere Träume versinken. Dabei können wir entspannt in der Sonne liegen, egal, ob im Garten oder Park. Verschiedene Bücher zum Entfliehen des Alltags findet ihr hier.

7. Kein schlechtes Gewissen haben:

Das Gefühl kennt jeder. Wir schrecken aus dem Schlaf hoch, schauen auf die Uhr und bemerken, dass es schon nach zwölf Uhr Mittag ist. Statt aufzustehen bleiben wir aber doch noch bis halb zwei im Bett liegen und „frühstücken“ so gegen zwei. Motiviert sind wir dann erst gegen halb neun abends und im Bett erst um halb drei. Am darauffolgenden Tag dasselbe. Kleiner Tipp: Lasst die Arbeit auch mal Arbeit sein und genießt einen oder auch mal zehn „Gammel-Tage“, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

8. Inspiration finden:

Die Motivation Neues auszuprobieren kommt meistens dann auf, wenn uns etwas so richtig inspiriert. Durchforstet einfach Instagram, Blogs, Wohn-, Deko- oder Gartenzeitschriften, um neue spannende Inspirationen zu finden. DIY´s sind ebenfalls eine schöne Ablenkung und Beschäftigung. Wenn wir Verschiedenes ausprobieren, finden wir irgendwann unseren eigenen, individuellen Stil.

9. Spieleabend:

Wer kennt noch Brettspiele? Das gute, alte Monopoly, Uno, Mensch Ärgere dich nicht. Trefft euch mit euren Mitbewohnern, eurer Familie oder euren Freunden abends zu Finger-Food und Wein und legt los. Jeder kann sein Lieblingsbrettspiel mitbringen. Vielleicht versetzt euch das ein oder andere Spiel zurück in alte Zeiten. Eins ist jedenfalls garantiert: Spaß.

10. Themenabend:

Zum Schluss bietet sich die Möglichkeit, die bisherigen Tipps bei einem Themenabend zusammenzufügen. Ein Themenabend mit speziellen Getränken, traditionellem Essen, passender Musik und einem besonderen Outfit. Werdet kreativ und sucht euch ein Gericht aus, das ihr schon immer kochen wolltet. Gestaltet um dieses Gericht ein Thema. Ihr könnt auch ein bestimmtes Outfit als Basis wählen oder einen Cocktail, welchen ihr besonders gerne mögt. Ein Beispiel: Euer Lieblingscocktail ist der Margarita? Also wird mexikanisch gekocht! Wie wäre es mit bunten Tacos und Guacamole? Dazu Mariachi-Musik…ein perfekter Themenabend.

Von Sanja Jasmin Giesenregen

Sanja Jasmin Giesenregen ist Journalismus Studentin an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal.

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